17.03.2009, 15:36 Uhr
ist Präsident der GAMED (Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin). Er ist Herausgeber des Buches mit dem Titel: Wasser: Heilmittel- Lebenselixier- Informationsträger, 2007, Verlagshaus der Ärzte GmbH, Wien.
Chronische Gastritis
Sehr geehrter Herr Prof. Marktl,
durch eine Magenspiegelung letzte Woche wurde bei mir eine chron. Gastritis und ein Zwerchfellbruch festgestellt. Leider wurde kein Typ (A,B,C) der Gastritis notiert (die Praxis hat nun 2 Wochen Urlaub). Habe gleich im Internet recherchiert wie man das Problem am Besten anpackt. Ich bin 53 Jahre alt, mein Beruf ist schon mit einigem Stress verbunden (wer hat das heutzutage nicht) und auch privat ist Stress täglich dabei. Abgesehen davon, Stress zu reduzieren habe ich sehr gute Information im Internet gelesen, um die Gastritis zu "bekämpfen". Eine website hat mein Interesse gepackt, es geht um Heilerde Fangocur. Soll ja wirkliche Wunder vollbringen. Ihr Name wurde genannt in Verbindung mit diesem natürlichen Mittel. Könnten Sie mir bitte etwas mehr Information über dieses Mittel zukommen lassen. Ich bin für Natur zuerst, wenn keine andere Möglichkeit, dann Chemie.
Vielen Dank für Ihre Zeit.
MfG
Gerti Mathis
Chronische Gastritis und fangocur

Sehr geehrte Frau Mathis!
Heilerden vom Typ des fango cur werden in der Naturheilkunde für die Behandlung chronisch entzündlicher Beschwerden im Magen-Darm-Trakt eingesetzt. Dieser Einsatz beruht auf ärztlichen Erfahrungen, wissenschaftliche Studien dazu sind nicht vorhanden. Ich glaube zwar nicht, dass mit fango cur Wunder vollbracht werden, halte aber den Versuch die chronische Gastritis damit zu behandeln für durchaus sinnvoll. Unerwünschte Nebenwirkungen sind dabei jedenfalls nicht zu erwarten.
Mit freundlichen Grüssen
Univ.Prof.Dr.W.Marktl
schmerzen
werter hr. prof. Marktl
mein vater hatte bypass-op. seither hat er immer schmerzen an dem bein (wo vene entnommen wurde), sowie linke schulter. er ist schon 85 jahre und es geht ihm ansonsten gut nach der op. gibt es eine salbe, etc. was ihm die schmerzen lindern könnte? vielen herzlichen dank im voraus, lg.r.h.
schmerzen

Sehr geehrte Frau Rosa!
Es gibt einige Salben die schmerzlindernd wirken. Da Schmerzen jedoch verschiedene Ursachen haben können, ist es leider nicht möglich ohne Kenntnis der Ursache eine Empfehlung für eine Salbe auszusprechen. Überdies sind die wirksamen Salben alle rezeptpflichtig. Herr Dr. Gallei der ebenfalls Autor in diesem blog ist, ist ein Facharzt für physikalische Medizin und kennt sich daher auch bei Schmerzen aus. Es wäre vernünftig, wenn Sie sich mit ihm in Verbindung setzen würden.
Mit freundlichen Grüssen
Dr.W.Marktl
implanon
Hallo
ich habe eine frage und zwar nehme ich seroquel25mg
und johanniskrauttee und wollte fragen ob das die wirkund des implanon beeinträchtigen kann und ob ich zusätzlich mit einem nicht hormonellen verhütungsmittel verhüten sollte.
danke für die auskunft
seroquel

Eine Beeinflussung der Wirkung von Seroquel durch Johanniskrauttee erscheint sehr unwahrscheinlich. Die zusätzliche Verwendung eines nicht hormonellen Verhütungsmittels ist daher nicht notwendig. Vielleicht sollten Sie aber vorsichtshalber auch noch Ihren Gynäkologen fragen.
Dr.W.Marktl
Angstzustände
Guten Tag Herr Doktor,
sicher werde ich auch von Ihnen keine 100% Aussage zu meinen gesundheitlichen Problemen erhalten.
Bei murde vor ca4 Jahren Diabets Typ 2 entdeckt. Seid dem nehme ich nach jeder Hauptmalzeit 1/2 metformin 100 mg ein.
Laut Verordnung soll ich diese Tabeltte Mittags und Abend nach dem Essen einnemen, was ich auch mache.
Neben den gesagten Tabletten nehme ich auch noch 1/2 Metoprolol AL 200 retard gegen Bluthochdruck. Diese neme ich schon ca. 8 Jahre ein.
Mein Blutdruck ist bestens eingestell und bin sehr zufrieden.Kann es sein, dass diese Tabletten auch andere Organe angreifen können.
Darf ich die Bluthochdruck Tabletten absetzen oder eine andere dafür einnehmen, die nicht so stark sind?
Ich habe seid 3-4 Jahren in der Magengegend so ein Gefühl als ob mir jemand die Luft abschnürt. Dieses hat sich in den Jahren vermehrt, so dass
ich dieses schon fast täglich am späten Nachmitteag immer bekomme. Mir wird dabei richtig schwindlig und habe dabei große Angstgefühle, wenn
die beschwerden auftreten. Auch kann ich manschesmal nachts nicht einschlafen und werde immer wieder wach und schnappe nach Luft.
Nervlich bin ich auch fast am Boden und rege mich über jedes bischen auf. Ich bin 50 Jahre alt rauche und trinke fast täglich.
MfG
Kaletka
Angstzustände

Sehr geehrter Herr Kaleta!
Da, wie Sie schreiben Ihr Blutdruck derzeit gut eingestellt ist, sollten Sie bei den derzeitigen Tabletten bleiben. Wenn Sie trotzdem eine Änderung wünschen, sollten Sie diesen Wunsch Ihrem Hausarzt mitteilen. Es gibt eine größere Zahl von Medikamenten gegen den Bluthochdruck, ein Wechsel auf ein anderes Medikament ist daher möglich. Ob die Angstzustände Ihre Magenprobleme verursachen, oder ob eine Magenkrankheit die Angstzustände verursacht, kann aus der Ferne ohne Untersuchung nicht entschieden werden. Es erscheint auf jeden Fall ratsam, weitere Untersuchungen durch einen Facharzt durchführen zu lassen. Psychische Probleme haben oft Auswirkungen auf den Magen und es ist daher sinnvoll, abzuklären ob solche Probleme die Ursache für Ihre Beschwerden sind. Sollte das ausgeschlossen werden, so wäre ein Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen zuständig.
Mit freundlichen Grüssen
Dr.W.Marktl
13+3ssw und Myomen
Hallo Herr Doktor Wolfgang Marktl,
vor ca 2Monaten bin ich ins Krankenhaus gegangen, weil ich Schmerzen im Unterleib hatte.Als ich dann, von einer Gynäkologin untersucht worden bin, hat sie per US festgestellt ,dass ich 2 Myomen so gross wie Tischtennisbälle hab.Die Gynäkologin hat mir gesagt, dass ich nochmal von meiner Frauenärztin untersucht werden soll und sie vermutet ,dass es vor der ersten SS(schlimme Zangengeburt) entstanden ist.Ich habe die Gynäkologin gefragt ,warum meine Ärztin es mir nicht gesagt hat und sie antwortete, dass sie mich vielleicht nicht beunruhigen wollte.Als ich dann zu meiner FÄ gegangen bin und wegen den Myomen gefragt hab, sagte sie mir ,dass sie nichts von Myomen wisse.Sie machte einen US und sah nichts!Jetzt habe ich meine FÄ gewechselt, aber habe noch nicht deswegen gefragt.Sie hat schon einen US gemacht, aber nichts vom Myomen gesagt.Meine Angst ist jetzt, dass ich gelesen hab, dass Myomen Tumore sind ob gut oder bösartig kann mann nur durch eine OP feststellen.Mein Vater ist wegen einem Bösartigem Tumor( im Kopf )gestorben und meine Tanten alle an Gebärmutterkrebs.Dazu habe ich noch starke Depressionen wegen dem Tod meines Vaters.Ich weiss jetzt nicht was ich machen oder glauben soll.
Danke im voraus
Myome

Hallo Frau Aryana,
ich würde ihnen auf alle Fälle eine weitere Abklärung durch die Gynäkologin Ihres Vertrauens empfehlen. Myome können vollkommen harmlos verlaufen sich spontan zurück bilden oder unter Umständen die Lebensqualität stark beeinflussen. In extrem seltenen Fällen können sie auch u.U. entarten. Bitte folgen Sie den Vorschlägen Ihrer Gynäkologin.
Beste Grüße,
Dr. Lukas Gallei
Osteochondrosis dissecans
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. W. Marktl !
Im September 2008 hatte ich einen Unfall und stürzte in diesem Zusammenhang auf beide Knie. In der Folgezeit wurden die Schmerzen im linken Knie immer stärker; eine MRT-Diagnose ergab bereits zehn Tage nach dem Unfall, dass eine Osteochondrosis dissecans im linken Kniegelenk ( sehr lokale, aber eindeutige, bis zur Knochenhaut reichende Eindellung des Knorpelgewebes; offensichtlich posttraumatisch ) so die Diagnose, vorlag. Letztendlich erhielt ich im Sommer eine Schlittenprotese im linken Knie. Ich bin inzwischen sehr verunsichert, da trotz zahlreicher Entlassungsschreiben ( Unfallärzte, Klinik-Ärzte, Chirurg, der das Knie operierte und erster Gutachter einer Versicherung jetzt plötzlich die Mitteilung eines weiteren Versicherungs-Gutachters kam, wonach ich keine relevante Traumatisierung des Kniegelenkes habe, die Schädigung wäre mit Sicherheit erst nach frühestens drei Monaten nach dem Unfall zu erkennen, es sei also eine schicksalhafte Erkrankung. Ich hatte vor dem Unfall nie Beschwerden in den Knien, war deshalb folglich auch nie aus diesem Grunde in ärztlicher Behandlung, das rechte Knie muss seit dem Unfall die ganze Arbeit übernehmen ( Treppen steigen in der Universität und der Schule etc., da ich noch immer Gehhilfen benötige ( Giving way Symptomatik ). Muss ich mich mit einem solchen Urteil abfinden, oder ist die letzte gutachterliche Aussage noch zu relativieren, zu hinterfragen ? Ich weiss beim besten Willen nicht weiter. Vielleicht können Sie mir ein oder zwei Hinweise geben ?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. R.-G. Walther
Osteochondrosis dissecans

Sehr geehrter Herr Dr. Walther,
Letztlich ist es möglich jedes Gutachten – so wie jede andere ärztliche Aussage - zu hinterfragen und zu diskutieren. Da nun offensichtlich ‚paper versus paper’ vorliegt, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Rechtsvertreter.
Auf alle Fälle darf ich Ihnen allerdings zu einer intensiven Rehabilitation raten. Gehhilfen sollten nur so kurz, wie irgend möglich benützt werden.
Alles Gute,
Dr. Lukas Gallei